Oktober 20

Wie du vom Krankheitsopfer zum Gesundheitstäter wirst

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Niemand ist gerne krank. Oder vielleicht doch? Manche Menschen ziehen einen sekundären Nutzen aus Ihrer Krankheit. Darum geht es heute aber nicht.

Über das Thema kannst du dich in folgendem Beitrag belesen:

Wie dich Dein Unterbewusstsein immer wieder krank macht und krank hält

Eine kleine Geschichte vorweg um in das Thema einzusteigen.

Klaus, ein Software-Ingenieur, arbeitet jeden Tag 8 Stunden vor dem PC. Abends fährt er von der Arbeit mit dem Auto nach Hause, um dort den restlichen Abend vor dem Fernseher zu verbringen.

Netflix und Co haben eine anziehende Wirkung auf ihn.

Klaus treibt keinen Sport und ernährt sich nur sehr einseitig. Trotzdem hat er eine schlanke, ja geradezu sportliche Figur. Seine Freunde beneiden ihn darum.

Er bekommt jedes Jahr eine leichte Erkältung im Herbst. Ansonsten ist er nie krank. Selbst Rückenschmerzen sind für ihn ein Fremdwort, obwohl er täglich sehr viel sitzt.

Doch eines Tages erwischt es ihn heftig. Starke Schmerzen in der Halswirbelsäule die in den rechten Arm ausstrahlen.

Zwangsläufig geht er zum Arzt. Diagnose: Bandscheibenvorfall.

Klaus vertraut dem Arzt und denkt sich: Der wird den Bandscheibenvorfall schon wieder in Ordnung bringen. Für das zahlt er ja viel Geld an die Krankenkasse.

An dieser Stelle endet die Geschichte. Solche Geschichten gibt es im wahren Leben ständig.

Machst du den gleichen Fehler?

Welchen Fehler hat Klaus wohl gemacht?

Er hat die Verantwortung für seinen eigenen Körper abgegeben. Zum einen als er sich jahrelang nicht darum gekümmert hat, zum anderen als er denkt, dass der Arzt das schon wieder in Ordnung bringen wird.

Klaus ist ein Krankheitsopfer und verhält sich auch so. Alles und jeder ist schuld an seiner Krankheit nur nicht er selbst.

Er möchte jetzt schnell wieder weg von seiner Krankheit (typisches Schulmedizinisches Vorgehen).

Wäre er ein Gesundheitstäter, wäre es sehr wahrscheinlich gar nicht zum Bandscheibenvorfall gekommen.

Bei seinem Auto hat er das übrigens gemacht. Der jährliche Kundendienst samt Ölwechsel war für ihn genauso wichtig wie das wöchentliche Auto waschen.

Für sein Auto hat er also die Verantwortung übernommen nur für sich selbst nicht.

Selbstverantwortung übernehmen

Sehr vielen Menschen ist es nicht bewusst das nur sie allein für ihren eigenen Körper verantwortlich sind. Und zwar in vollem Umfang.

Es ist bequem die Verantwortung abzugeben und andere machen zu lassen.

Keine Entscheidung zu treffen, ist auch eine Entscheidung, die meist negative Konsequenzen hat.

Was kannst du also konkret für deinen eigenen Körper machen?

Da werden jetzt einige direkt aufhören zu lesen. Selbstverantwortung ist ganz eng mit TUN verknüpft.

Ein paar Beispiele aus dem Alltag:

  • Gehe jeden Tag mindestens 10000 Schritte (ihr werdet erstaunt sein wie wenig sich die meisten den ganzen Tag bewegen. Viele schaffen es nicht über 2000 Schritte pro Tag)
  • Mache ein Seminar über gesunde Ernährung und lerne was dein Körper braucht. (Der Burger vom Restaurant zum goldenen M ist es nicht)
  • Stelle dir jeden Tag eine andere körperliche Herausforderung
  • Buche dir eine Stunde bei einer Personaltrainerin und lass dir zeigen was in deinem Körper steckt.
  • Ändere krankmachende Gewohnheiten und ersetze sie durch gesündere.
  • Selbstverantwortung heißt nicht Morgen, sondern sofort etwas für deinen Körper umsetzen.

Die Liste lässt sich beliebig verlängern. Zur Selbstverantwortung übernehmen gehört auch, sich selbst Gedanken zu machen.

Schreibe in die Kommentare worin dein bisheriges Ziel besteht: Krankheit vermeiden oder Gesundheit erhalten.

Ich kann dir dabei helfen dein persönliches Gesundheitsziel zu finden und zu erreichen.

Herzliche Grüße aus Neu-Ulm

Jochen Pippir


Tags

gesundheit, selbstverantwortung, Ziele setzen


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