Januar 5

Der wichtigste Grund warum Du Deinen Guten Vorsätze nicht umsetzt: Du selbst

  • 0 Kommentare
  • Minuten Lesezeit

Die Straßen sind von Schneematsch bedeckt, es regnet und der Wind bläst stark aus östlicher Richtung. Ich sitze im warmen Wohnzimmer, trinke eine heiße Tasse Tee und schalte gelangweilt durchs mittägliche Fernsehprogramm.

Dabei hab ich mir doch dieses Jahr so viel vorgenommen. Wollte öfters an die frische Luft. Mich mehr bewegen. Nur ein paar Tage nach Jahreswechsel sind all die gut gemeinten Vorsätze schon wieder vergessen. Geplatzt wie Seifenblasen.

Guter Vorsatz 2018

Kennst Du das?

Denken mal ein paar Jahre zurück, was Du Dir alles vorgenommen hast. Was hast Du davon wirklich umgesetzt?

Wie aus Vorsätzen Ziele werden

Ein Vorsatz ist nur ein Wunsch, etwas Unverbindliches. Besser ist es sich ein konkretes Ziel zu setzen.

Gerne zeige ich Dir wie aus Deinen Guten Vorsätzen Ziele werden.

Doch zunächst schauen wir mal auf die aktuelle Statistik der Guten Vorsätze für 2015 an. Was haben sich die Deutschen so alles vorgenommen:

Die meisten Guten Vorsätze haben etwas mit Gesundheit zu tun. Aus diesem Grund schreibe ich auch diesen Artikel. Deine Gesundheit ist mir wichtig.

Im Folgenden gehe ich auf die häufigsten Guten Vorsätze ein und gebe Dir konkrete Beispiele um daraus ein Ziel zu machen.

Guter Vorsatz: Stress vermeiden/abbauen

Um Stress zu vermeiden, sollte man zunächst mal wissen, wie dieser entsteht. Darüber habe ich schon im Artikel Stress als Krankheitsverursacher etwas geschrieben.

Notieren Deine Ursachen für Stress in einem Notizbuch oder Blatt Papier. Nun überlegen Dir für jeden Stressauslöser auf der Liste, wie Du diesen bekämpfen kannst.

Beispiel: Du bist ständig unter Termindruck und in Eile.

Dein Ziel ist also eine effektivere Terminorganisation. Plane  von vornherein mehr Zeit ein. Verzichte  auf „Zeitfresser“ wie z.B. Internet, Facebook, Smartphone, Fernsehen.

Guter Vorsatz: Mehr bewegen/Sport

Du willst Dich mehr bewegen und Sport machen. Aber hast Du Dir auch Gedanken darüber gemacht welche Art von Bewegung oder Sport Dir Spaß macht?

Spaß ist ein oft unterschätzter Faktor. Etwas was Spaß macht man automatisch gerne.

Beispiel: Du besteigst das Ulmer Münster mit seinen 762 Stufen. Schon nach den ersten 50 geht Dir die Puste aus. Du wirst von einem rüstigen älteren Herr mit einem grinsen im Gesicht überholt.

Jetzt kannst Du Dir als Ziel den jährlich statt findenden Münsterturm Lauf setzen mit einer Platzierung im Mittelfeld. Oder einfach die 762 Stufen hochzulaufen, ohne aus der Puste zu kommen. Du wirst motiviert sein, wenn Du ein solches Ziel erreicht hast.

Schaue Dir die Liste der Sportarten auf Wikipedia an. Da ist sicherlich auch etwas für Dich dabei.

Guter Vorsatz: mehr Zeit für Familie/Freunde

Eine Lösung des Problems habe ich weiter oben schon beschrieben. Eine effektivere Terminplanung und vor allem Vermeidung von Zeitfressern.

Beispiel: Du möchtest mit der Familie öfters einen Ausflug machen, hast aber ständig andere Termine und Verpflichtungen.

Machen Dir einen festen Termin mit Deiner Familie aus um z.B. einen Ausflug an den Blautopf nach Blaubeuren zu machen. Es hilft wenn sich diesen Termin jeder in seinen Terminkalender einträgt.

Setzen Dich mit Deiner Familie zusammen und mache eine Liste von Euren Wunschausflugszielen dieses Jahr. Tragen diese fest in den Familienplaner ein.

Guter Vorsatz: mehr Zeit für sich

Wer möchte nicht gern mehr Zeit für sich? Ein angenehmes wohltuendes Entspannungsbad, ein gutes Buch. Einfach mal ausspannen. Die Realität sieht leider anders aus.

Beispiel: Nächstes Wochenende soll schönes Wetter werden. Da könnte ich eine schöne Radtour ins Lonetal machen. Dummerweise hab ich schon für den Geburtstag zugesagt.

Sage Terminen erst nach guter Überlegung und Prüfung des Terminkalenders zu.

Fragen Dich erst einmal ob Du auf den Geburtstag, oder die Jahreshauptversammlung des Taubenzüchtervereins, überhaupt gehen möchtest. Lerne NEIN zu sagen.

Vielleicht hast Du schon einen Termin mit Dir selbst ausgemacht. Tragen mehrere Termine in Deinen Kalender ein, die Du für dich selbst reservierst.

Guter Vorsatz: Gesünder ernähren

Über gesunde Ernährung gehen die Meinungen ja weit auseinander. Fakt ist das Fast Food und schnelles Essen ungesund sind. Wer also in Hektik ist, ernährt sich automatisch ungesünder.

Beispiel: Du hast Hunger musst aber gleich auf den Elternabend gehen. Der geht erfahrungsgemäß etwas länger. Also ist danach keine Zeit mehr zum Essen. Du schiebst Dir deshalb ein Fertiggericht in die Mikrowelle.

Besser wäre es sich in solchen Situationen auf den ersten Punkt zu besinnen. Eine effektive Zeitplanung. Eine gesunde Ernährung setzt voraus das man sich damit beschäftigt.

Es gibt aber auch genügend gesunde Gerichte die schnell zubereitet sind. Alternativ tut es auch mal eine Banane oder ein Apfel. Die wenigsten werden deswegen den Hungertod sterben müssen.

Vor allem unterstützt dies gleich das nächste Vorhaben:

Guter Vorsatz: Abnehmen

Eigentlich hätte ich gedacht das dieser Vorsatz viel weiter vorne steht. Das Thema abnehmen höre ich sehr oft in der Praxis. Allerdings haben die wenigsten Erfolg damit.

Außer der JoPi-Diät ist mir nichts bekannt, was beim abnehmen helfen könnte. Auch die oft angepriesene Stoffwechselspritze hat nur eine Wirkung auf den eigenen Geldbeutel.

Beispiel: Du hast schon gefühlte 100 Diäten durchprobiert nimmst aber nicht ab.

Diäten versprechen immer dass Du schnell und viel abnehmen kannst. Doch das sind meist zu hochgesteckte Ziele. Realistisch ist z.B. in 8 Wochen 4 kg abzunehmen und auch zu halten.

Das setzt allerdings mehr körperliche Bewegung oder Sport voraus. Eine Ernährungsumstellung ist zudem sinnvoll. Stecke Dir kleine Ziele. Wenn Du diese erreicht hast, mache Dich an das nächste Ziel. Schritt für Schritt.

Guter Vorsatz: Sparsamer sein

Was hat Sparen mit Gesundheit zu tun? Zunächst mal nicht viel. Allerdings könntest Du das Gesparte für Dich selbst investieren und z.B. einen Wellnessurlaub machen.

Beispiel: Du bist gerade beim einkaufen im örtlichen Supermarkt. An der Kasse stellst Du mal wieder fest dass Du viel mehr eingekauft hast als Du wolltest. Chips, Süßigkeiten und ein paar Zeitschriften.

Auch hier hilft es sich ein Ziel zu setzen. Erstelle Dor eine Einkaufsliste von den wirklich benötigten Dingen und kaufe auch nur das ein. Legen Dir einen Zettel mit der Aufschrift „Brauche ich das wirklich“ in den Geldbeutel.

Guter Vorsatz: Weniger fernsehen

Je nach Studie sitzen die Deutschen ca. 3 – 4 Stunden vor dem Fernseher. Täglich. Nehmen wir nur mal 2 Stunden täglich an, so sind das in der Woche 14 Stunden und im Jahr 730 Stunden.

Umgerechnet ergibt das dann einen Monat Fernsehkonsum. So im Schnitt sitzt also jeder ca. einen Monat pro Jahr an der Flimmerkiste.

Beispiel: Wenn Du bis hierher durchgehalten hast, kannst Du Dich auch an die ersten Zeilen dieses Artikels erinnern.

Die Lösung ist einfach. Stelle Dir vor, was Du mit dieser Zeit, also minimal zwei Stunden täglich alles anfangen könntest. Innerhalb kürzester Zeit könntest Du eine Fremdsprache lernen.

Mit zwei Stunden Sport am Tag bist Du in ein paar Wochen sehr viel beweglicher. Außerdem beugst Du damit Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Das sind nur zwei Beispiele.

Guter Vorsatz: weniger Handy, Computer, Internet

Die Smartphonenutzung hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Es gibt sogar schon neue Krankheiten, die dadurch entstanden sind. Der Smartphone-Nacken oder gar die Iphone-Schulter. Auch die Computernutzung verursacht oft Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule.

Beispiel: Gerade als Du Dein Smartphone in der Jackentasche verstauen vibriert es. Eine neue Nachricht ist gekommen. Also ziehst Du es wieder heraus und schaust nach wer da wohl geschrieben hat.

Ein Ziel für das neue Jahr könnte also sein die Nutzung von Smartphone, Computer und Internet zu komprimieren. Rufe Deine E-Mails einmal am Tag ab und beantworte diese. Musst Du wirklich ständig über Soziale Netzwerke wie Facebook und WhatsApp erreichbar sein?

Fazit

Glückwunsch! Dein erstes Ziel dieses Jahr habst Du erreicht. Du hast durchgehalten bis zum Ende dieses Beitrags.

Ich habe Dir nun ein paar Beispiele an die Hand gegeben, wie Du Deine Guten Vorsätze in Ziele umwandeln kannst. Natürlich hat jeder andere Bedürfnisse und Vorstellungen.

Jeder einzelne oben aufgeführte Vorsatz hat auch etwas mit Gesundheit zu tun. Stressbedingte Krankheiten sind seit Jahren auf dem Vormarsch.

Die Zukunft wird noch weitere Krankheiten im Bewegungsapparat hervorbringen. Ein gutes Beispiel dafür sind die oben erwähnten Smartphone bedingten Krankheiten.

Das Schöne daran: Es lässt sich alles vermeiden. Nur etwas tun muss jeder einzelne selbst dafür. Das Zauberwort nennt sich Selbstverantwortung.

Als Abschluss gibt es hier noch ein tolles Video zum Thema:


Tags

Guter Vorsatz, Ziele setzen


Jochen Pippir

Über den Autor

Heilpraktiker, Coach, Ortho-Bionomy® Practitioner und NLP-Practitioner (DVNLP) mit eigener Naturheilpraxis in Neu-Ulm/Pfuhl. Spezialisiert auf Erkrankungen des Bewegungsapparates und Ursachenfindung.

Vielleicht magst du auch folgende Beiträge

Entgiften über die Füße – Warum es nicht funktioniert!

7 einfache Wege wie Du der Erkältung ein Schnippchen schlägst

{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}
>