Dezember 3

Der ultimative Beitrag zum Thema Achtsamkeit

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Was bedeutet Achtsamkeit?

Achtsam sein, bedeutet im Hier und Jetzt zu sein. Den Moment bewertungs- und urteilsfrei wahrzunehmen. 

Es bedeutet in der Gegenwart, anstatt in Vergangenheit und Zukunft zu sein. Es bedeutet bei sich zu sein. 

Was einfach klingt, ist es oft gar nicht.

Zu viel Alltagsstress, mediale Ablenkungen, grübeln über vergangenes oder zukünftiges verhindern einen achtsamen Umgang mit sich selbst. 

Das Gute daran: Achtsamkeit lässt sich lernen und trainieren. 

Was bringt mir mehr Achtsamkeit?

Es gibt inzwischen viele durch wissenschaftliche Studien belegte Effekte von Achtsamkeit. 

Unter anderem:

  • Reduktion von Stress
  • Innere Ruhe
  • Gelassenheit
  • Resilienz
  • Höhere Konzentration
  • besserer Umgang mit Schmerzen
  • verschiedene Bereiche im Gehirn werden gefördert 
  • Immunsystemsteigerung
  • Schlaffördernd

Die 40 besten Übungen zur Achtsamkeit

Die folgenden Übungen sind alles Einzelübungen, welche aber auch untereinander gut kombiniert werden können. 

Das Tolle an Übungen zur Achtsamkeit: Sie können im Alltag überall eingesetzt werden und dauern nicht lange. 

1. Der Tag beginnt

Bevor Du aus dem Bett springst: Nimm Dir einen Moment Zeit. Höre in dich hinein. Wie fühlt sich Dein Körper an? Bist Du noch müde? Hast Du heute Nacht etwas geträumt? Ist dir eher warm oder kalt?

2. Atme bewusst

Konzentriere Dich auf Deinen Atem. Atmest Du nur in den Brustbereich oder nutzt Du die Bauchatmung? Spüre, wie Du ein- und wieder ausatmest. Versuche, diese Übung länger als ein paar Atemzüge zu halten. 

Diese Übung eignet sich hervorragend für zwischendurch bei allen möglichen Situationen. Sie zentriert dich und lässt dich zur Ruhe kommen. 

3. Sehen

Schaue Dich aufmerksam um. Mache Dir Deine Umgebung bewusst. Gibt es etwas, was Du bisher gar nicht so wahrgenommen hast? Was siehst Du? Welche Farben nimmst Du wahr? Ist irgendetwas Ungewöhnliches zu sehen?

Wird diese Übung an unterschiedlichen Orten durchgeführt, schult sie das Auge. Sie wird in der Fotografie häufig angewandt, um bessere Bildmotive zu finden. 

4. Hören

Achte auf die Geräusche in Deiner Umgebung. Schließe dabei am besten Deine Augen. Was nimmst Du wahr? Welche Geräusche kannst Du heraushören?

Diese Übung kann im Wald, Büro oder in den eigenen vier Wänden durchgeführt werden und schärft deine Sinne. 

5. Fühlen

Nimm Dir irgendeinen Alltagsgegenstand (Radiergummi, Tasse, Stofftier) zur Hand. Wie fühlt er sich an? Erinnert Dich die Oberfläche an andere Gegenstände?

Fühle den Gegenstand mit geschlossenen und offenen Augen. Kannst Du einen Unterschied wahrnehmen?

6. Riechen

Wie riecht Deine Umgebung? Neutral? Wohl kaum. Versuche Gerüche in Deinem Umfeld herauszuriechen. Ist das Parfüm Deines Partners herb oder süßlich? 

Wie riecht der Wald, in dem Du einen Spaziergang machst? Welche Gerüche kannst Du in einer Stadt wahrnehmen? 

7. Schmecken

Diese Übung kann auch wunderbar mit Deinem Partner durchgeführt werden. Dabei gibt es dann eine Blindverkostung verschiedener Lebensmittel. 

Wie schmeckt der Käse? Wie fühlt er sich auf der Zunge an? Probiere unterschiedliche Lebensmittel aus und versuche herauszufinden, welche Geschmacksvariationen Dir bisher entgangen sind.

8. Gewohnheiten unterbrechen

Wir haben tägliche Gewohnheiten, die wir unbewusst ausführen. Ein klares Beispiel ist Zähne putzen. Das machen wir immer mit der derselben Hand und oft auch in der gleichen Abfolge.

Wechsle die Hand beim Zähneputzen. Dir werden die Bewegungen, die du ausführen möchtest, schwerer fallen. Du wirst automatisch achtsamer sein und konzentrierter. 

Natürlich kann diese Übung auf alle möglichen Alltagstätigkeiten angewendet werden. 

9. Dein Powersong

Wir hören unsere Lieblingslieder häufig an, ohne uns bewusst darüber zu sein warum. Konzentriere Dich beim nächsten anhören darauf, was Du beim hören fühlst. 

Was löst dieses Lied bei Dir aus? Steht es in Verbindung mit schönen Erlebnissen? Vergleiche es mit anderen Liedern, die Du gerne anhörst.

Diese Übung schult Deine Achtsamkeit im Zuhören und gibt Dir gleichzeitig einen Einblick in Deine Gefühlswelt. 

10. Verbringe Zeit mit Dir selbst

Die Fahrt zur Arbeit, der Arbeitstag an sich, abends etwas zu Essen kochen, all das sind Tätigkeiten bei denen wir nicht sehr auf uns selbst Acht geben. 

Nimm Dir Zeit für Dich selbst. Lege Dich auf das Bett, Sofa oder auf die Yogamatte. Alle störenden Einflüsse wie Musik, Fernseher usw. sollten dabei aus bleiben. 

Worüber machst Du Dir dabei Gedanken? Was beschäftigt Dich? Welche Pläne verfolgst Du in der Zukunft und wie fühlt sich das an?

11. Achtsames Gehen

Gehst Du schnell oder eher langsam, wenn Du einen Spaziergang machst? Achte bewusst auf Deine Schritte. Diese Übung kannst Du in der Wohnung oder besser in der Natur machen. 

Wie fühlt sich der Untergrund an? Belastest Du ein Bein mehr als das andere? Wie fühlen sich Deine Beine an, schwer oder leicht? 

12. Barfuß laufen

Eine Erweiterung der vorherigen Übung. Unsere Füße sind dafür ausgelegt, dass wir barfuß laufen. Gehe ganz bewusst barfuß durch deine Wohnung oder suche Dir einen Barfußpark in Deiner Nähe. 

Wie fühlen sich die verschiedenen Untergründe an? Welche unterschiedlichen Temperaturen kannst Du wahrnehmen? Reagierst Du bei manchen Oberflächen empfindlicher als bei anderen?

13. Achtsam kochen

Unser Alltag ist häufig sehr hektisch. Nimm Dir Zeit, um achtsam zu kochen. Suche Dir ein leckeres Gericht heraus oder nehme Dein Lieblingsgericht. 

Gehe die einzelnen Schritte der Zubereitung bewusst durch. Überlege Dir welche Zutat Du, als Nächstes hinzugeben musste und probiere zwischendurch den Unterschied. 

14. Kleiderschrankübung

Jeder von uns hat Lieblingskleidung. Was macht diese Kleidungsstücke zu unseren am häufigsten getragenen? Ist es die Farbe, das Gefühl auf dem Körper? Oder weil Du es von Deinem Partner geschenkt bekommen hast?

Versuche herauszufinden wie viele Kleidungsstücke in deinem Schrank zu Deinen Favoriten zählen. Lege diese auf einen Stapel und definiere für jedes einzelne Teil den Grund. Gerne kannst Du es auch direkt anprobieren. 

15. Wasser fühlen

Diese Übung kann im örtlichen Kneipp Becken oder immer dann wenn Du das nächste Mal mit Wasser in Berührung kommst. Nimm Dir also morgens beim Duschen bewusst Zeit.

Spüre das Wasser auf Deiner Haut. Wie fühlt es sich an? Eher weich oder spürst Du die einzelnen Wasserstrahlen sehr genau? Wie ist die Temperatur des Wassers? Angenehm oder solltest Du nachregeln?

16. Schichten Deines Körpers

Du legst Dich bequem hin oder setzt Dich auf Deinen Sofa. Nun versuchst Du mental Schicht für Schicht in Deinen Körper zu spüren. 

Zunächst die Haut. Wie fühlt sie sich an? Weich oder rau? Warm oder kalt? Danach gehst Du eine Schicht tiefer zu den oberflächlichen Blutgefäßen. Stelle Dir vor wie dort Blut durchfließt im Rhythmus deines Herzschlags. Ist es regelmäßig? Schnell oder langsam?

Danach gehst Du in die Muskulatur. Wie fühlt sie sich an? Verspannt oder geschmeidig? Als letzte Schicht kommst Du zu Deinen Knochen. Kannst Du einen Unterschied zur Muskulatur feststellen? 

Diese Übung kann je nach Anatomie wissen natürlich variiert werden. Es ist aber gar nicht notwendig sie zu detailliert zu machen. Du schenkst damit Deinem Körper die volle Achtsamkeit, die er verdient hat. 

17. Anstehen

Jedes Mal, wenn Du in einer Schlange stehst, kannst Du Dich darauf konzentrieren, wie es sich anfühlt.

Bist Du genervt, gelangweilt, ungeduldig oder freust Du Dich das Du gleich drankommst. 

Egal, ob Bankschalter, Supermarktkasse oder beim Bäcker. Probiere es aus. Ehe Du Dich versiehst, bist Du schon an der Reihe. 

18. NEIN zu

Da kommt die kleine Tochter ums Eck und fragt Dich, ob Du mit ihr spielen kannst. Du sagst natürlich Ja, obwohl Du gerade etwas Wichtiges vorhattest. 

Sag einfach mal NEIN. Das können viele nicht. Spüre in Dich hinein wie es sich anfühlt wenn Du NEIN sagst. Denn Nein zu anderen bedeutet Ja zu Dir selbst. 

19. Der Trick mit dem Gummiband

Selbstgespräche kennt jeder. Die gibt es in der positiven und negativen Variante. Sie fallen uns oft nicht bewusst auf. 

Mache ein Gummiband an Dein Handgelenk. Jedes Mal, wenn Du es bemerkst, überlegst Du, woran Du gerade Gedacht hast. 

Vor allem bei negativen Gedanken ist diese Achtsamkeitsübung ideal. 

20. Haltungs-Check

Den Trick mit dem Gummiband kannst Du auch gerne für den Haltungs-Check benutzen. 

Überprüfe mehrmals täglich Deine Körperhaltung. Stehst Du aufrecht? Sind die Schultern nach vorne geneigt? Lässt Du Deinen Kopf hängen? 

Schaue achtsam, wie Du Dich bewegst, sitzt, stehst und korrigiere Deine Körperhaltung. 

21. Morgenseiten

Eine Übung, welche ich persönlich schon seit über 5 Jahren täglich mache. Sie kommt von der Autorin Julia Cameron und wird im Buch "Der Weg des Künstlers"* beschrieben. 

Du schreibst jeden Morgen auf, was Dich gerade beschäftigt. Alle Gedanken welche Dir gerade durch den Kopf gehen. Schreibe ruhig mit Füller in ein schönes Papier. 

Vor allem der Umgang mit negativen Gedanken wird durch das niederschreiben erleichtert. Du gibst sie durch Deine Hand an das Papier ab. 

22. Fotografieren

Ja, auch Fotografieren hat etwas mit Achtsamkeit zu tun. Nimm Dir Deinen Foto oder Dein Smartphone und mache Dich auf die Suche nach Motiven. 

Das kann ein einzelnes besonderes Blatt sein, oder etwas anderes, das Dir auffällt. Schaue Dich aufmerksam um und finde außergewöhnliche und spannende Motive. 

Abends nimmst Du Dir die Fotos zur Hand und vergleichst Sie mit Deinen Erinnerungen an die Szene. 

23. Dankbarkeit

Überlege Dir eine Minute lang, wofür Du heute dankbar bist. Es kann z. B. Deine Wohnung sein, dein Partner, dass Du ein Auto besitzt, das Du gesund bist usw. 

Diese Übung kannst Du gerne auch schriftlich machen. Führe ein Dankbarkeitstagebuch. Darin kannst Du hin und wieder blättern. 

Die Dankbarkeit wird als Schlüssel zur Achtsamkeit bezeichnet. 

24. Die Wochenrückschau

Reflektiere am Wochenende Deine vergangene Woche. Was ist Dir gut gelungen und was eher nicht. Diese Übung bereitet Dich auf die kommende Woche vor und schließt mit der vergangenen ab. Hilfreich sind auch folgende Fragen:

  1. Was ist mir diese Woche schwergefallen, was leicht?
  2. Was ist mir gerade besonders wichtig?
  3. Gibt es etwas, was ich bis Ende nächster Woche erledigt haben möchte?
  4. Welche schönen Begegnungen hatte ich diese Woche

Das sind nur ein paar Beispielfragen. Gerne kannst Du Dir selbst welche ausdenken. 

25. Weg damit

Wir besitzen im Schnitt 10.000 Dinge. Vieles davon brauchen wir gar nicht unbedingt. 

Gehe achtsam durch Deine Wohnung und suche Gegenstände, die Du schon längere Zeit besitzt, aber nicht mehr benötigst. 

Du wirst erstaunt sein wie viele es sind. Diese Gegenstände kannst Du verschenken, spenden oder entsorgen. Jemand anderes wird sich darüber freuen. 

26. Glaubenssätze ändern

Unsere Glaubenssätze und Überzeugungen werden seit der Kindheit geprägt. Neben den positiven Glaubenssätzen gibt es natürlich auch negative. 

Diese machen uns klein, erfolglos und häufig krank. 

Finde Deine negativen Glaubenssätze heraus und notiere sie auf einem Zettel. Nachdem Du das getan hast, formst Du diese in eine positive Variante. 

Ein paar Beispiele:

  • Niemand liebt mich -> Ich bin liebenswert und es gibt genügend Menschen die mich lieben.
  • Ich kann das nicht -> Bis jetzt fehlt mir noch die passende Fähigkeit, die ich mir jetzt aneignen werde.
  • Eigenlob stinkt -> Ich darf mich selbst loben, das ist ein Ausdruck von Selbstliebe.
  • Ohne Fleiß kein Preis -> Geld und Erfolg fliegen mir zu.

Gerne helfe ich Dir dabei Deine negativen Glaubenssätze zu ergründen und umzuformulieren. 

27. Gewohnheiten unterbrechen

Wir haben verschiedene Gewohnheiten, die wir täglich, fast wie eine Maschine, ausführen. Da gibt es Gute und Schlechte Gewohnheiten. 

Zu den Guten Gewohnheiten zählt z. B. Zähne putzen, zu den schlechten Nägel kauen. 

Erstelle Dir zunächst eine Liste Deiner Gewohnheiten. Positive und Negative. 

Dann überlegst Du Dir wann die schlechte Gewohnheit auftritt. Sei achtsam und versuche Sie bewusst zu unterbrechen. 

Es wird nicht leicht sein, mit ein bisschen Übung wirst Du es sicher schaffen. 

28. Ruhe genießen

Wann hast Du das letzte Mal so richtig die Ruhe genossen? 

Setze Dich in einen ruhigen Raum oder gehe in einen Wald, in dem es wenig Störung gibt. 

Nimm Dir ein paar Minuten Zeit und achte auf Deine Umgebung. Welche Geräusche kannst Du wahrnehmen? Was hörst Du nicht, was sonst ständig präsent ist?

29. Yoga

Mit Yoga kannst Du Deine Achtsamkeit hervorragend trainieren. Die verschiedenen Übungen lassen Dich Deinen Körper besser kennenlernen und verstehen.

Es reicht zu Beginn eine Einheit mit einfachen Übungen von 5 Minuten. Ich empfehle Dir den YouTube Kanal von Mady Morrison. Sie hat für alle Schwierigkeitsgrade etwas im Angebot. 

Solltest Du gefallen daran finden, kannst Du Dich auch einer Yoga-Gruppe anschließen. Inzwischen gibt es auch viele, welche Online stattfinden. 

30. Meditation

Meditation hat ganz allgemein einen positiven Einfluss auf unseren Körper, Geist und Seele. Dazu gibt es inzwischen viele Studien.

Setze Dich entspannt auf einen Stuhl oder lege Dich bequem auf eine Yogamatte oder Sofa. Schließe nun die Augen und beobachte Deine Atembewegungen. 

Heiße alle aufkommenden Gedanken willkommen und bewerte Sie nicht. 

Du kannst Dir natürlich auch eine geführte Achtsamkeitsmeditation dazu hernehmen. 

31. Digital Detox

Unser Smartphone und andere digitale Medien sind rund um die Uhr präsent. Morgens nach dem aufstehen kurz die neusten Whatsapp Nachrichten checken. 

Im Büro geht es vor dem PC weiter und abends wird Netflix statt Genieflix konsumiert. Die Zeit vor irgendwelche Bildschirmen nimmt immer mehr zu. 

Nimm Dir also bewusst mindestens eine Stunde am Tag Zeit in der Du auf digitale Medien komplett verzichtest. 

Kleiner Tipp: Lasse Dein Smartphone liegen und mache einen langen Spaziergang. Damit hast Du auch gleich Bewegung und kannst einige andere Achtsamkeitsübungen integrieren. 

32. Zeichnen

Nimm Dir ein Blatt Papier und einen Bleistift zur Hand. Setze Dich draußen oder drinnen irgendwo hin. Jetzt suchst Du Dir einen Gegenstand, den Du nachzeichnest. 

Achte darauf, welche Details Du erkennst, welche Dir sonst verborgen geblieben wären. Du schenkst mit dieser Übung den alltäglichen Dingen mehr Beachtung. 

33. Umgebung beobachten

Du kannst diese Übung in einem Straßencafé, in einem Park oder sonst irgendwo machen, wo etwas los ist. 

Beobachte die Menschen um Dich herum. Wie gehen Sie? Sind sie fröhlich oder bedrückt? Humpelt jemand davon oder zieht nur eine Schulter nach oben? Was fällt Dir sonst alles auf? 

34. Zeitlupe

Mache eine Tätigkeit, die Du täglich ohnehin ausführst in Zeitlupe. Das kann z. B. Zähne putzen sein oder Haare kämmen. Natürlich kannst Du auch andere Tätigkeiten wählen, wie Schuhe anziehen oder Kochen.

Indem Du diese Tätigkeit so langsam wie möglich ausführst, wirst Du Dir über die Bewegungsabläufe, die damit verbunden sind, bewusst. Welche Gedanken gehen Dir dabei durch den Kopf wenn Du etwas in Zeitlupe ausführst?

35. Beschreibe Deine Tätigkeiten 

Es geht nochmals um alltägliche Tätigkeiten. Beschreibe das, was Du gerade machst in Gedanken bis ins kleinste Detail.

Ein Beispiel: Ich sitze gerade in der Küche auf einem bequemen Stuhl. Der Duft von Kaffee durchströmt die Luft. Außerdem nehme ich einen leichten Zimtgeruch von der Duftöllampe wahr. Der Schein der Kerze macht schöne Lichtstrahlen an der Wand...

Stelle Dir vor Du musst einen Roman schreiben und dem Leser mit Deinen Gedanken genauestens erklären, was Du siehst, hörst, fühlst, riechst und schmeckst. 

36. Pausen

Baue bewusst Pausen für die Achtsamkeit ein. Das geht einwandfrei mit der Pomodoro Technik. Dazu teilst Du Deine (Arbeits)Zeiten in Abschnitte zu 25 Minuten + 5 Minuten. In den 25 Minuten führst Du konzentriert Deine Tätigkeit aus. 

In den 5 Minuten machst Du eine bewusste Pause und kannst dabei eine der hier vorgestellten Übungen machen. 

37. Wellness Zeit für dich

Nimm Dir einmal pro Woche eine Auszeit für Dich selbst. Das kann ein entspannendes Bad sein oder eine wohltuende Massage. 

Während dieser Zeit solltest Du alle Ablenkungen wie Smartphone und Co. ausschalten. Genieße die Zeit mit Deinem Körper und beobachte welche Gedanken Dir dabei durch den Kopf gehen. 

38. Fünf-Finger-Methode

Du ordnest jedem Finger einen Sinneskanal zu. Die Handinnenfläche sind Deine Gedanken und der Handrücken soll Dich daran erinnern, dass Du nichts bewertest. 

Nun gehst Du jeden einzelnen Finger durch und betrachtest den jetzigen Moment. Was siehst, hörst, fühlst, riechst und schmeckst Du gerade?

Wo bin ich mit meinen Gedanken im Moment? Habe ich die momentane Situation bewertet oder war ich wertfrei?

Diese Übung zentriert Dich auf das JETZT und hilft Dir die Achtsamkeit auf den Moment zu lenken. 

Tipp: Erfinde für Dich verschiedene Varianten von dieser Übung. 

39. Drei Gründe

Häufig treffen wir Entscheidungen unbewusst und aufgrund von Emotionen. 

Diese Übung hilft Dir dabei Deinen "Entscheidungsmuskel" zu trainieren. Finde bei wichtigen und auch bei unwichtigen Entscheidungen drei Gründe. 

Warum entscheide ich mich für...? Warum möchte ich diese Sache jetzt machen? 

40. Warten

Wartezeiten gibt es genügend in unserem Leben. Eine Möglichkeit habe ich schon in Übung Nr. 17 genannt: Anstehen. 

Egal auf was Du wartest, ein Paket, eine Nachricht auf dem Smartphone oder auf das Ende der Pandemie. Nutze diese Zeit sinnvoll, anstatt Dich mit dem Warten zu quälen. 

Ich gebe Dir gerne ein paar Beispiele:

Diese Übungen fokussieren Dich auf das jetzt und bieten eine ideale Möglichkeit um in Deinen Körper zu lauschen. Sind Spannungen vorhanden? Was hat sich nach dieser Übung in mir verändert? Habe ich eine andere Körperhaltung?

41. Ankerwort Corona

Diese Übung kann natürlich auf andere Ankerwörter angepasst werden. Du kannst Dir zu jedem Zeitpunkt an dem Du das Wort "Corona" hörst ein paar Fragen stellen:

  • Wo bin ich gerade mit meinen Gedanken?
  • Wie fühle ich mich gerade?
  • Bin ich anderer Meinung und wenn ja, wieso?

Suche Dir gerne selbst ein paar Fragen, die Du Dir in der "Ankersituation" stellen möchtest.

Wie Du Achtsamkeit in Deinen Alltag integrierst

Du hast jetzt eine Vielzahl von Übungen um Deine Achtsamkeit zu steigern. 

Nun geht es an die Umsetzung. Beginne langsam und mit einer sehr kurzen Übung z. B. Nr. 23 Dankbarkeit. 

Versuche nur diese eine für mindestens zwei Wochen täglich zu machen und schaue was passiert. 

Wie veränderst Du Dich? Wie verändert sich Dein Umfeld? Notiere es Dir gerne. 

Nimm Dir wirklich nur eine Übung vor. Wenn Du diese integriert hast, kannst Du Dich auch an den anderen versuchen. So entwickelst Du am schnellsten eine Gewohnheit. 

Gerne kannst Du Dir auch einen Partner suchen. So könnt ihr euch gegenseitig austauschen und prüfen, ob ihr die Übungen gemacht habt. 

Zitate und Sprüche zur Achtsamkeit

Friedrich Nitzsche

Der Weg zu allem Grossen geht durch die Stille.

Aufmerksamkeit ist das Leben! Johann Wolfgang von Goethe

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Dalai Lama

Verbringe jeden Tag einige Zeit mit dir selbst.

Achtsamkeit bedeutet, behutsam sein mit sich selbst und allen Geschöpfen dieser Erde. Roswitha Bloch

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Dalai Lama

Verbringe jeden Tag einige Zeit mit dir selbst.

Literatur Achtsamkeit

Natürlich gibt es nicht nur im Internet etwas über Achtsamkeit zu finden, sondern auch recht viel Literatur dazu. Ein paar empfehlenswerte Werke habe ich Euch herausgesucht:

Schulmedizin und Achtsamkeit

Schulmedizin und Achtsamkeit schließen sich aus. 

Das soll gar kein Bashing werden gegen die Schulmedizin. Das ist dem System geschuldet. Schulmediziner, vorwiegend welche mit Kassenzulassung, können sich gar keine Zeit nehmen, um achtsam zu sein. 

Ausnahmen bestätigen die Regel.

Ortho-Bionomy® - achtsames behandeln

Zunächst sollte natürlich jede Art von Behandlung vom Therapeuten achtsam ausgeführt werden. 

Es gibt jedoch mit der Ortho-Bionomy® eine Behandlungsmethode, welche besonders achtsam und wertfrei mit dem Patienten umgeht. 

Das Besondere an der Ortho-Bionomy® ist: Der Behandler sollte ebenso achtsam mit sich selbst während der Behandlung umgehen. 

Dies ist auch der Grund warum es mir als Behandler als eine Art Wellnesspause vorkommt, wenn ich jemanden damit behandeln darf. 

Neugierig? Dann nimm doch einfach Kontakt mit mir auf, um einen Termin zu vereinbaren oder weitere Informationen einzuholen. 

Achtsamkeit und Corona

Gehen wir miteinander achtsam um? Haben wir das während der Pandemie verlernt bzw. wurde es von der Politik verdrängt?

Aus meiner Sicht kann ich beide Fragen mit JA beantworten. 

Wie sieht es bei Dir aus? Warst und bist Du während der Pandemie immer achtsam zu Dir selbst und Gegenüber anderen gewesen? 

Hast Du die Meinungen anderer akzeptiert? Hinterfragst Du Aussagen aus den Medienkritisch? Lässt Du andere für Dich entscheiden, was gut für Dich ist?

Schreibe es gerne in die Kommentare.

Genauigkeit, Wachsamkeit, Gründlichkeit, Umsicht

Es gibt viele Synonyme für Achtsamkeit. 

Dieser Beitrag reißt nur einen kleinen Bereich um das Thema an. Er wird auch nie fertig sein. Es kommen sicherlich weitere Übungen, Buchempfehlungen, Zitate und Sprüche dazu. 

Gerne auch welche die Du mir vorschlägst. 

Meine Bitte an Dich: Nimm Dir Zeit für diesen Beitrag und vor allem für Dich. Reflektiere das gelesene und mache gerne die Übungen. 

Wenn Du dann Lust hast, kommentiere diesen Beitrag und teile in mit deiner Familie, Freunden und Bekannten. 

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Jochen Pippir

Über den Autor

Heilpraktiker, Coach, Ortho-Bionomy® Practitioner und NLP-Practitioner (DVNLP) mit eigener Naturheilpraxis in Neu-Ulm/Pfuhl. Spezialisiert auf Erkrankungen des Bewegungsapparates und Ursachenfindung.

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